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RESONANZ

Das #vieleLeben-Projekt ist mit dem Dieter Baacke Preis ausgezeichnet

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Was ist der Dieter Baacke Preis?

Der Dieter Baacke Preis wird alljährlich von der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) verliehen. Ausgezeichnet werden bundesweit medienpädagogische Projekte, die Kindern, Jugendlichen und Familien einen kreativen, kritischen Umgang mit Medien vermitteln und ihre Medienkompetenz fördern. Der Preis wird in sechs Kategorien vergeben, die mit jeweils 2.000 Euro dotiert sind.

Bewerben können sich Institutionen, Initiativen oder Einzelpersonen aus Deutschland mit innovativen, originellen Projekten zur Förderung von Medienkompetenz.

Die Preisverleihung

2020 haben sich die Debütanten mit dem #vieleLeben-Projekt in der Kategorie: Projekte von und mit Jugendlichen beworben und wurden nominiert. Die Preisverleihung fand aufgrund der Corona-Situation nicht wie üblich in Bielefeld statt, sondern per Livestream auf Youtube. Dort wurde dann die Auszeichnung für uns bekanntgegeben. In der Kategorie teilt sich das #vieleLeben- Projekt den Preis mit "schreibt" einem Kurzfilm-Projekt zum Thema moderne Kommunikation und digitale Lebensräume.

Die Laudatio hielt Horst Pohlmann von der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW. Er schreibt:  

"(...)Vor dem Bühnenschauspiel setzten sich die Laien-schauspieler*innen intensiv mit dem Themenkomplex und ihren eigenen Social Media-Aktivitäten auseinander, erarbeiteten Inhalte des Theaterstücks, experimentierten mit visuellen Projektionen von Smartphone-Displays und erstellten das Bühnenbild und präsentierten schauspielerisch einen Lebensentwurf, der vielleicht gar nicht mehr so lebenswert ist, wie Jugendliche es sich vorstellen und wie er von Influencer*innen vermeintlich vorgelebt wird.

Eine anschließende Podiumsdiskussion mit waschechten Influencer*innen rundete die kritische Auseinandersetzung ab.

Der Lebensweltbezug, die Medienkritik, die Auseinander-setzung mit Vorbildern, mit Rollen und der eigenen Identität, die Anregung zum Nachdenken mit einem kritischen Blick auf unreflektiertes Konsumverhalten und nicht zuletzt die multimediale Umsetzung mit ihren mal aufrüttelnden und mal poetischenBildern haben die Jury überzeugt, das Fachdisziplin-übergreifende Kulturelle Bildungs- und Theaterprojekt #vieleLeben mit dem Dieter-Baacke Preis 2020 in der Kategorie „Projekte von und mit Jugendlichen“ aus-zuzeichnen.

Herzlichen Glückwunsch!"

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Auszug aus der Laudatio von Horst Pohlmann

Urkunde

Interview mit den Debütanten Annika Gebhard, Janina Grulich und Leon Fiedler, die stellvertretend den Preis entgegen nahmen.

Die Debütanten danken der Jury, der GMK, dem BMFSJ und allen die an dem Projekt beteiligt waren:
 
SchauspielerInnen, TechnikerInnen, ModeratorInnen,  der Sprecherin, den OrganisatorInnen und InitiatorInnen von Jugend- und Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, dem Campus-Albert-Schweizer und dem Haus der Jugend Zehlendorf, den Interview-PartnerInnen der Malisa-Stiftung und allen, die geholfen haben das Projekt auf die Beine zu stellen.
Wir hoffen mit der gewonnenen Aufmerksam-keit und dem Preisgeld das Projekt weiter voranzutreiben, auszubauen und sobald es wieder möglich ist weitere Aufführungen zu organisieren.

Danksagung

Links:

Video: Preisverleihung

Website des

Dieter Baacke Preises:

Gesamte Laudatio

von Horst Pohlmann:

Liste aller am

Projekt Beteiligten: 

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Forum bei den Stuttgarter Tagen

Die 43. Stuttgarter Tage der Medienpädagogik widmeten sich gezielt Fragen nach InfluencerInnen und deren Einfluss auf die Identitätsfindung von Kindern und Jugendlichen. 
Die Aufklärung über das sogenannte Influencer-Marketing sollte deutlich machen, welchen Einfluss Unternehmen auf Influencer nehmen und wie sich deren Vorbildfunktion dadurch verändert. Gleichzeitig wurden Wege aufgezeigt, wie ein Bewusstsein dafür geschaffen werden kann, dass bei Weitem nicht alles, was durch Influencer vermittelt wird, authentisch ist.

Die Debütanten wurden zu der Online-Veranstaltung am 16. März 2021 eingeladen und stellten, vertreten durch Annika Gebhard  und  Leon Fiedler, das Forum: Rollenbilder in sozialen Netzwerken vor. Dabei wurde das #vieleLeben-Projekt und dessen Hintergründe erläutert und anschließend eine Diskussion zu Inhalt und Umsetzung eröffnet. 
 
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Interview beim Kinder- und Jugendhilfetag 2021

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Mit dem Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT) bietet die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ als Veranstalter ein bundesweites und zentrales Forum zum fachlichen Erfahrungsaustausch, zur jugendpolitischen Diskussion und zur Kommunikation. Träger der Jugendhilfe aus dem gesamten Bundesgebiet stellen auf der Fachmesse „Markt der Jugendhilfe“ und dem Fachkongress, den zentralen Veranstaltungselementen des DJHT, ein breites Spektrum von Angeboten und Leistungen zu aktuellen und zukunftsweisenden Themen der Kinder- und Jugendhilfe vor. Die Veranstaltungen des Kongresses werden ausgerichtet von der AGJ sowie deren Mitgliedsorganisationen. Der Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag wendet sich an ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Träger der Jugendhilfe und ihre Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner sowie die interessierte Öffentlichkeit.
 
Das #vieleLeben-Projekt wurde bei der Hauptveranstaltung des Kinder- und Jugendhilfetags vorgestellt und ein kurzes Interview mit den Mitgliedern Janina Grulich und Annika Gebhard sowie mit Initiatorin Tanya d’Agostino geführt.